Jeden Sonntag Morgen geht´s nach Majo zum meist zweistündigen Gottesdienst in der Uduk Church.
Die uduk Menschen haben historische Verbindungen mit vielen anderen Menschen Gruppen auf die sudanesische-äthiopischen Grenze. Der Name "uduk" wurde ihnen von ihren Kolonialherren gegeben, sie selbst nennen sich Kwanim pa oder "Leute aus dem Dorf."

Kirchengebäude von außen...

Hier wird sunday school gemacht...

Einen Teil der Geschichte von Joseph.... ganze Geschichte nach zu lesen in 1. Mose 37-47

Während des Gottesdienstes.

Pastor John Ahzir bei der Kindersegnung des kleinen Elia.
Der Gottesdienst wird überwiegend in der Sprache der Uduk durchgeführte. Teile davon auch auf Arabisch. Ich muss sagen, ich bin sehr offen, freundlich und liebevoll aufgenommen worden. Da ich uduk nicht spreche, geschweige denn verstehe und arabisch nur einen kleinen Teil, sind sie so lieb und übersetzen teilweise etwas auf englisch :). Ich genieße die Zeit sehr. Fremde Kulturen die auf einander treffen und doch sind wir eins. In Jesus Christus. Gemeinsam durch Lieder (für mich mehr Zungenbrecher) Gott loben und preisen. Ihn anbeten und dienen. Uns gegenseitig so annehmen wie wir sind. In Vielfalt, Unterschiedlichkeit, mit dem Herzen für unseren Herrn.
„Gott, der Herr wird die Hand nicht abziehen und dich nicht verlassen, bis du jedes Werk für den Dienst im Hause des Herrn vollendet hast.“
1. Chronik 28,20
Wie es mir geht? Danke, ganz gut :) ....
Hab gedacht ich lad Euch mal ein paar Bilder hoch, damit Ihr noch einen kleinen besseren Eindruck von dem bekommt, wie mein Leben hier aussieht...
Die Republik Sudan (englisch Republic of Sudan, arabisch جمهورية السودان, DMG Dschumhūriyyat as-Sūdān) ist ein Staat in Nordost-Afrika mit Zugang zum Roten Meer. Er grenzt im Norden an Ägypten, im Osten an Eritrea, im Südosten an Äthiopien, im Süden an den Südsudan, im Südwesten an die Zentralafrikanische Republik, im Westen an den Tschad und im Nordwesten an Libyen. Mit einer Fläche von mehr als 1,8 Millionen Quadratkilometern ist das Land etwa fünfmal so groß wie Deutschland und drittgrößter Flächenstaat des afrikanischen Kontinents.
Amtssprache: Arabisch
Hauptstadt: Khartum (hier wohne ich)
Staatsform: Islamische Bundesrepublik
Wie wir hier unterwegs sind?

Entweder mit dem Auto,...

...oder mit dem Bus, dem Amjad oder der Rikscha!
Wie das aussieht? Das verrat ich doch gern. Stellt euch einen Ameisenhaufen vor,ja? Ein Getümmel und doch organisiert. So in etwa ist sich der Busbahnhof vorzustellen. Wenn ich zum Bubenheim unterwegs bin (was mehrmals die Woche der Fall ist), dann ist dieser als Zwischenstopp ein Muss. Denn hier heißt es umsteigen in den nächsten Bus, in die nächste Gegend von Khartoum. Al Arabi, Fittihab, Al Chema und Arkawitt – Richtung in die ich fahre sollte, je nach dem welches Ziel ich habe – unbedingt merken. Spannen kann ich euch sagen, spannend. Nicht nur dass einem zwischendurch die Fahrt bezahlt wird, sondern auch das die Haltestelle dort ist wo du austeigen möchtest. Ein Zischen mit dem Mund oder Schnipsen, schon wird angehalten. Kann sein, dass ich dann über den einen oder anderen klettern darf, aber ich mag´s voll. Mitten im Geschehen sein, hautnah das Leben der Sudanesen kennenlernen und erleben dürfen. Die Zeit zum Busfahren ist dann, wenn ich Bus fahren möchte. Stelle mich an die Straße, gebe mit Zeichen zu verstehen in welche Richtung ich möchte und der der einen Platz frei hat, dort kann ich einsteigen. Manchmal ist es keine Wartezeit von 5 Minuten. Platz nehmen und los geht die Reise. Bezahlt wird dann irgendwann auf der Fahrt. Einfach nach vorne durchreichen und gegebenenfalls auf das Rückgeld warten.

Straße in der wir wohnen!

..so sieht es teilweise aus, wenn wir unterwegs sind!
Und ich kann euch sagen, ich war NIEEEEE ein Fan von solchen Getränken, die mehr Zucker beinhalten als was gesundes - nie nie nie :). Aber ich glaube hier werde ich zum absoluten Junkie von:

Coca Cola!!!
Eiskalt - ein Genuss!
Und bezahlt wir mit sudanesischen Pfund
In diesem Land, in all seinen Gegensätzen, vor allem im Glauben, ist es schön zu sehen das die Kids aus den Heimen, die nun kein Leben mehr auf der Straße führen müssen, erleben dürfen und ihnen vorgelebt wird, dass es Jemanden gibt der sie beschützt, behütet, führt und leitet. Das Jesus Christus unser Hirte ist, der auf seine Schafe aufpasst, damit nicht eines verloren geht. Halleluja!

Boys-House

Bosy-Hostel

All the time! Amen!

"Ihr aber seid Leib des Christus, und JEDER ist ein Glied nach seinem Teil."
1. Korinther 12, 27
In IHM sind wir eins! DU und ICH = WIR!!!
Bevor ich geflogen bin, hat mir jemand auf eine Karte geschrieben, dass ich mich nicht auf meine Persönlichkeit verlassen sollte. Mit leichtem Schmunzel habe ich diese zur Seite gelegt. Aber es stimmt und Gott allein weiß wer was von uns zu welcher Zeit braucht. Ich darf erleben, in diesem Land, dass nicht nur die Menschen hier sehr freundlich und hilfsbereit sind, sondern das allein Gott der ist der mich dazu befähigt hier in seinem Dienst zu stehen. In diesem mir nun etwas aufschlussreicherem Land mit fremder Kultur und Sprache.