
„Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte. Und als sie ihn sahen, warfen sie sich anbetend vor ihn nieder; etliche aber zweifelten. Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.“
~ Die Bibel, Matthäus 28,16-20; Jesu Worte nach der Auferstehung ~
Gedanken:
Todesfall / Testament / Erbe
Wenn jemand stirbt hat er wahrscheinlich vorher ein Testament verfasst.
Nach dem Todesfall bekommen angehörige einen Brief worüber sie
informiert werden über die Testamentseröffnung - mit Datum & Zeit
Geladen sind alle Angehörigen
Wer kann noch erben? Wer erbt?
Etwas zu erben setzt in den meisten Fällen voraus, dass zwischen dem der es
verfasst hast und dem der es erbt eine Beziehung vorausgeht /
Verwandtschaft
Wenn nicht anders erwähnt, steht jedem ein Pflichtteil zu.
Das Erbe ist jedoch nicht verpflichtend anzunehmen innerhalb von sechs
Wochen nach der Kenntnisnahme von der Erbschaft kann der Erbe diese
ausschlagen. Nach den sechs Wochen ist die Erbschaft angenommen. Eine
Erbausschlagung muss durch persönliche Erklärung oder einem Notar dem
Nachlassgericht mitgeteilt werden.
Was hat das mit dem Text zu tun? - Nun ja….
Jesus ist gestorben
Nach dem Tod halten sich die Jünger weiterhin in Judäa auf
Während des gemeinsamen Abendmahls hat Jesus ihnen bereits mitgeteilt:
„will ich vor euch hingehen, nach Galiläa“
Treffpunkt Galiläa war also bekannt
Die Jünger gehen zum „Termin“ ohne zu wissen was sie erwartet.
Eine Reise von Judäa nach Galiläa - denke zu Fuß - bestimmt 120 km
Vers 19 - Auftrag / das Vermächtnis
Vater - Sohn - Heiliger Geist → Dreieinigkeit
Unumschränktheit seiner Gewalt - Umfang des Auftrages / Größe des
Nachlasses
Wer erbt? Welche Voraussetzung gibt es?
Nicht nur die Jünger, auch du und ich. Wir sind Erben. Warum? Durch die
Gotteskindschaft, dadurch das wir wiedergeboren sind, sind wir seine
Kinder. Tochter und Sohn.
Voraussetzung - wiedergeboren sein
~ Jesus vertraut es uns - dir und mir - an. Er übergibt es uns!!! Wollen wir das
nicht auch teilen???
~ Wollen wir mit dem so umzugehen, wie sich das der Verstorbene gedacht hat?
~ Den "letzten Willen" tun… sind wir bereit dazu???

VERÄNDERE DIE WELT MIT DEINEM VERMÄCHTNIS!!!